Ein E-Lastenrad ist ein Fahrrad mit elektrischer Unterstützung, das speziell für den Transport von Lasten und Personen konzipiert ist. Bei hochwertigen Modellen wird in der Regel beim E-Motor in Deutschland zum Mittelmotor (meistens von Bosch oder Shimano) gegriffen.
Es bietet eine umweltfreundliche und effiziente Alternative zum Auto für den Alltag. Man kann die Kinder in der Früh stressfrei in die Kita oder den Kindergarten bringen, kommt mit Bewegung aber ohne zu schwitzen in die Arbeit und kann auf dem Heimweg noch den Wocheneinkauf erledigen.
Durch den E-Antrieb vergrößert man wie beim „normalen“ E-Bike seinen Wirkungsbereich, seine täglichen Strecken und seine Geschwindigkeit im Alltag.
Man kann ohne extremen Kraftaufwand gleich mehrere Kinder, schweres Gepäck oder Einkäufe vom Getränkemarkt mit nach Hause transportieren.
Einspurige e-Lastenräder sind ideal für den Stadtverkehr, bieten eine hohe Wendigkeit und ein Fahrverhalten wie ein normales Fahrrad.
Durch das geringere Gewicht als die Modelle mit drei Rädern, kann man bei der Akku Kapazität sparen. Auch beim e-Antrieb wird je nach Einsatzbereich und Umgebung nicht das stärkste Modell benötigt. Oft bieten Hersteller unterschiedliche Modelle mit unterschiedlichen Varianten des E-Motors an. Zum Beispiel das Muli mit drei verschiedenen Modell-Varianten: E-Muli ST, E-Muli ST Pro und E-Muli EU.
Es gibt spezielle e-Lastenräder für den Transport von Kindern, Hunde, Lasten und Personen.Die entsprechenden Modelle sind mit den entsprechenden Zubehöroptionen versehen. Diese sind teilweise im Preis enthalten oder sind teilweise individuelle Aufpreisoptionen, sodass jeder Kunde nur das hat was er braucht.
Für Familien werden die E-Lastenräder meist mit zwei bis drei Kindersitzen, einer stabilen EPP-Box für hohe Sicherheit und einem Regenverdeck ausgestattet. So kann der Weg zum Kindergarten im Alltag sicher und trocken zurückgelegt werden
Bei Modellen für den Hundetransport gibt es von den verschiedenen Lastenrad-Herstellern Extra Hundekissen, Boxen die teilweise mit Türen ausgestattet sind und die Möglichkeit die Hunde sicher mit dem Geschirr anzuleinen.
Bei E-Cargobike zum reinen Lastentransport gibt es ebensoviele Möglichkeiten, wie bei den anderen Bereichen. Von der Kompaktklasse für den kleinen Haushalt (Muli ST oder Riese & Müller Carrie) mit abschließbaren und klappbaren Boxen bis zum Transporter85 von Riese & Müller für Handwerksbetriebe die genug von Parkplatzsuche von der Stadt haben.
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Dreirädrige Lastenräder bieten zunächst eine hohe Standfestigkeit beim Anfahren, sind aber in Kurven oft weniger stabil als zweirädrige Modelle. Durch die starre Spurstange zwischen den beiden Vorderreifen kann es bei hoher Geschwindigkeit zu einem Kippmoment kommen, wenn sich das innere Rad durch Fliehkräfte hebt. Viele Fahrer gewöhnen sich jedoch schnell an zweirädrige Lastenräder, die ein natürlicheres Fahrgefühl und bessere Wendigkeit bieten.
In der Regel haben dreirädrige ein höheres Gewicht als zweirädrige, teilweise weit über 70kg. Dieses hohe Gewicht führt in der folge dann auch zu deutlich schlechterem Fahrverhalten, unterdimensionierten Bremsen und an sich höher belastete Technik.
Hier noch ein Zitat aus einem Artikel von BR24: Problematisch sei vor allem, dass Eltern für den Kindertransport meist dreirädrige Einstiegsmodelle nutzten, sagte UDV-Leiterin Kirstin Zeidler. Diese seien oft „schwer zu fahren und hochgradig kippanfällig“ – den Kindern böten sie bei einem Unfall „keinerlei Schutz für Kopf und Oberkörper“.
Grundsätzlich sind Lastenräder für jeden Menschen eine sinnvolle Ergänzung im Alltag. Sei es für für den alltäglichen Kindertransport, mit dem Hund in den Wald oder aufs Feld, nach der Arbeit ins Fitnessstudio oder einfach „nur“ den Wocheneinkauf. Alles geht stressfreier mit dem Lastenfahrrad.
Gute Nachrichten aus der Lastenfahrrad Welt: Endlich haben wir so viele Lastenrad Modelle auf Lager, dass wir eure Lastenrad Wünsche sofort erfüllen können.
Die Motorleistung und Reichweite eines e-Lastenrades sind wichtige Kaufkriterien.
Sie sollten auf die spezifischen Bedürfnisse des Nutzers abgestimmt sein. Bei uns im Süden mit einigen Hügeln und Bergen setzen die meisten Kunden auf den leistungsstarken Bosch Cargo-Line (85nM) Motor. Bei der Akku Kapazität hängt die Auswahl von den gefahrenen Strecken im Alltag. Bis zu 50km täglich kann man gut mit einem 500Wh (neu 545Wh) Akku zurücklegen. Für deutlich größere Strecken, zum Beispiel große Touren am Wochenende sollte dann zu einer Dualbattery-Option gegriffen werden die viele Premiumanbieter inzwischen im Programm haben.
Auch hier sollten wieder die spezifischen Bedürfnisse des Nutzers bzw. der ganzen Familie berücksichtig werden. Kleinere, kompakte e-Lastenräder brauchen in der Regel weniger Zuladung, da die Kinder in der Regel nur bis zu einem gewissen Alter mitfahren dürfen. Hier reicht eine Zuladung bis ca. 65kg aus. Bei größeren Long-John Lastenrädern wie dem Urban Arrow, bedarf es bei manchen Familien zum Kindertransport etwas mehr. Das Urban Arrow kann hier mit 250kg zulässiges Gesamtgewicht und 125kg Zuladung in der Box vorne Punkten. Hier können problemlos bis zu drei Kinder transportiert werden.
Sicherheitsmerkmale wie Bremsen, Beleuchtung und Reflektoren sind entscheidende Kriterien bei der Auswahl eines e-Lastenrades. Diese Bereiche sind mitentscheidend, ob man langfristigen Spaß mit dem E-Bike haben kann. Unterdimensionierte Bremsen werden schon nach kurzer Zeit verschleißen und zu Problemen bzw. zu laufenden Kosten führen. Außerdem kann es durch das hohe Gewicht der Lastenräder in Gefahrensituationen nicht zu einem ausreichend kurzen Bremsweg reichen. Ebenso entscheidend für die Sicherheit am Lastenrad ist die Beleuchtung. Da man sich in der Regel in der Stadt bewegt und dort im Alltag auch oft mit Autos im Verkehr aufeinander trifft, ist Sichtbarkeit entscheidend. Hochwertige Lastenräder wie zum Beispiel das Load4 von Riese und Müller sind inzwischen mit Brems-licht, zusätzlichem Fern-licht und in den Reifen integrierten Reflektoren (so können die optisch nicht ansprechenden Speichenreflektoren ersetzt werden) ausgestattet.
Ebenso sollte bei den Kindersitzen und der Box auf Komfort und Sicherheit geachtet werden. Einige Long-John Lastenräder wie das Urban Arrow Family oder das Riese & Müller Packster70 sind mit großen EPP-Wannen ausgestattet. Dieses Material ist sehr stoßdämpfend und wärmedämmend. Bei den Kindersitzen ist ein 5-Punkt Gurt zu empfehlen, um im Falle eines Unfalles bestmögliche Sicherheit für die Kinder zu gewährleisten.
Der ADAC hat sechs verschiedene e-Lastenräder getestet und empfiehlt das Modell e-Muli als Testsieger. Auf dem zweiten Platz ist mit Urban Arrow der zweite unserer vier Hersteller den der ADAC im Test berücksichtig hat. Riese & Müller und Tern Lastenräder wurden hier leider nicht berücksichtigt.
Die beiden Modelle überzeugten durch ihr Fahrverhalten, den E-Antrieb, Sicherheit und Komfort und die Gegebenheiten rund um den Kindertransport. Beide Modelle schnitten durch EU-konforme Produktion auch im Bereich „Schadstoffe“ sehr gut ab, das Muli ST sogar mit der Note 1.
Sicherheitsaspekte: Im Jahr 2024 wurde der Lastenrad-Markt durch mehrere große Rückrufe durch Hersteller erschüttert und einige Kunden sind verunsichert mit der Frage: „Was ist das Problem bei Babboe“ zu uns gekommen. Der Hersteller wurde durch die Niederländische Aufsichtsbehörde zu einem Europaweiten Verkaufsstopp aufgefordert, da er gehäufte Rahmenbrüchen nicht vorschriftsgemäß gemeldet und die Ursache nachverfolgt hat. Inzwischen wurden alle betroffenen Chargen vom Markt genommen. Trotzdem zeigt dieses Beispiel wie wichtig hochwertige Materialien und hochwertiger Rahmenbau bei solchen Modellen ist.
Es sollten immer Sicherheitsmerkmale wie Kindersitze und Gurte verwendet werden.
Mit Lastenrädern die für den Transport von Personen ausgelegt und ausgerüstet sind, gibts es nach der neuen StVO-Fassung keine Alterbeschränkung von Kindern mehr. Voraussetzungen für einen Kindertransport sind unter anderem ein Kindersitz und eine entsprechende Herstellerfreigabe.
Die jeweiligen Herstellerangaben bezüglich Zuladung und Fahrergewicht sollten immer beachtet werden, um die Sicherheit zu gewährleisten.
E-Lastenräder sind in der Regel als Pedelecs zugelassen und unterliegen daher den selben Regeln wie ein normales Fahrrad. Es gibt keine Altersgrenze, allerdings empfiehlt der ADAC wegen dem starken Beschleunigungsverhalten ein Mindestalter von 14-Jahren.
Eine Helmpflicht besteht ebenfalls nicht, sollte heutzutage aber selbstverständlich sein. Auch beim Kindertransport sollten die Kinder trotz geschützter Box noch einen Helm tragen.
Leider gibt es aktuell nur wenige Förderprogramme für e-Lastenräder, die die Anschaffung für Privatpersonen und Familien unterstützen. Einige Städte im Umkreis von Augsburg bieten eine solche Förderung an, wie zum Beispiel Dillingen, Donauwörth, Gunzenhausen und Stadtbergen. Diese Förderungen haben immer unterschiedliche Beträge und ein kompliziertes Antragsverfahren.
Des weiteren gibt es eine bundesweite Förderung des Bundesamt für Ausfuhrkontrolle (kurz. BAFA). Dieses Programm fördert ausschließlich Betriebe und Vereine beim Kauf eines E-Lastenrades. Hier werden 25% der Anschaffungskosten bis maximal 3500€ als „nichtrückzahlbare Förderung“ bezuschusst. Diese Programme sollten genutzt werden, um die Umweltfreundlichkeit zu fördern und die Mobilitätswende speziell auf der letzten Meile in der Stadt zu verändern.
Zusätzlich gibt es für Familien natürlich die Möglichkeit über den Arbeitgeber der Elternteile ein „Jobrad“ zu leasen. Hier sind im Vergleich zum Direktkauf Ersparnisse von bis zu 40% möglich (je nach Steuerklasse und weiteren Faktoren). Am Ende der drei Jahre ist es empfehlenswert das Rad zum sehr niedrigen Restkaufpreis von ca. 17% zu erwerben und entweder weiter zu nutzen oder privat weiterzuverkaufen. Familien können für Angehörige im selben Haus auch mehr als ein E-Lastenbike oder E-Bike leasen, um den Alltag flexibel zu gestalten.
Des weiteren ist auch eine Finanzierung über unseren Partner www.finance-a-bike.de möglich. Hier kannst du aktuell 12 Monate zinsfrei finanzieren. Die weiteren Konditionen sind dann von den Basiszinssätzen abhängig. Fragen Sie uns gerne, welche Option beim Kauf deines Lastenrads die beste ist. Wir beraten dich hier sehr gerne.
Mit Muli einen weiterer starker Partner: Muli ist ein weiteres deutsches Unternehmen. Gegründet wurde es in Freiburg und ist im Zuge des Wachstumsprozess nun vor einigen Jahren nach Köln umgezogen. Muli achtet in der Produktion sehr stark auf eine nachhaltige Produktion mit europäischen Partner, eigenem Rahmenbau in Deutschland und Kreislaufwirtschaft in der Herstellung von Zubehörteilen. Das Muli ist ein besonders leichtes und schlankes Lastenrad und hat das Wort „Kompaktlastenrad“ maßgeblich etabliert.
Der Klassiker aus den Niederlanden: Urban Arrow. Mit Urban Arrow haben wir 2012 angefangen Lastenräder zu verkaufen. Was Anfangs ein nettes Nischenprodukt war, hat sich bei uns schnell etabliert und unsere eigene Leidenschaft geweckt. Seit dem ist vieles passiert, neue Mitarbeiter im Team, neuer Laden, weitere Produkte. Die Konstante gemeinsam mit Riese & Müller ist das Urban Arrow Family. Kontinuierlich weiterentwickelt und seit Ende 2024 mit dem Facelift zum FamilyNext auch optisch wieder auf dem aktuellsten Stand!
Zu guter letzt der Longtail-Spezialist: Tern. Der Taiwanesische Hersteller ist Vorreiter der Longtail-Modelle bekannt. Er baut E-Lastenräder und Falträder für die Stadt. Bis zu zwei Kinder können auf dem GSD transportiert werden. Durch die langjährige Erfahrung und immer neue Innovationen ist Tern auch im Zubehörbereich unvergleichlich und hat den Markt in seinem Segment maßgeblich mitgestaltet.
Der Klassiker. Die Box befindet sich hier zwischen den beiden Rädern. Bei Größe und Form der Boxen gibt es inzwischen nahezu unendlich viele Möglichkeiten. Bewehrt hat sich für den Familientransport eine Box aus aufgeschäumtem EPP. Dieses Material ist besonders stoßfest und hat wärmedämmende Eigenschaften. Die Kinder sitzen hier in der Regel mit relativ tiefem Schwerpunkt in der Box auf speziellen Kindersitzen. Zum Hundetransport gibt es verschiedene Modelle mit niedrigeren Seitenwänden oder sogar einer klappbaren Türe, sodass die Hunde selbst in die Boxen einsteigen können. Zum reinen Lasten-Transport gibt es eine Reihe voll Modellen mit abschließbaren Boxen, klappbaren Boxen oder einer Kombination aus beidem wie zum Beispiel beim Riese & Müller Carrie oder dem Muli ST.
Längerer Gepäckträger mit hohem zulässigen Gewicht. Wie oben schon beschrieben ist Tern hier der Vorreiter gegeben, inzwischen sind hier aber auch andere Hersteller nachgezogen. Riese & Müller bietet gleich zwei Modelle, einmal das Multitinker in 20″ wie das Tern GSD und einmal das Multicharger mit 26″. Bis zu 100kg und zwei Kinder kann das Tern GSD auf dem Gepäckträger zuladen.
Viele Familien die sich erstmals im Bereich der Elektro Lastenräder informieren stoßen bei der Recherche auf die mutmaßlich „sicherere“ Varianten mit drei Rädern und sind von der großen Box beeindruckt. Durch die starre Spurstange zwischen den beiden vorderen Rädern hat man zwar im Stand oder beim Anfahren mehr Sicherheit. Diese Sicherheit trügt unserer Meinung allerdings, da durch die Fliehkraft das innere Rad in Kurven zum abheben neigt und dadurch schwere Unfälle passieren können. Zusätzlich sind diese Art E-Lastenfahrräder durch das hohe Gewicht deutlich träger in der Beschleunigung und im Handling beim schieben.
Zubehör ist bei allen Herstellern für Lastenfahrräder ein großes Thema. Einerseits natürlich der Regenschutz zum Kindertransport und verschiedenen Sitzoptionen mit bis zu drei Sitzen. Darüber hinaus gibt es Anbauteile wie Front- & Heckgepäckträger, Fußrasten für den sicheren Transport auf dem Gepäckträger, Abschließbare Boxen zum Einkaufen und extra Kissen für einen sicheren Hundetransport.
Diese Optionen sind immer Hersteller abhängig und können während der Beratung bei uns getestet, angefasst und konfiguriert werden.
E-Lastenräder können in der Logistik und im Transport eingesetzt werden.
Sie bieten eine umweltfreundliche und effiziente Alternative zum Auto.
Durch die relativ großen Seitenwände mancher Boxen, kann ein Lastenfahrrad sehr gut als Werbefläche genutzt werden. Fahrräder dürfen überall im öffentlichen Raum geparkt werden und können daher als kostenfreie Werbefläche an Hotspots dienen.
E-Lastenräder können in Form von Jobrad bzw. Firmenleasing von Mitarbeitern geleast werden. Das ermöglicht den Mitarbeitern einen gesunden Arbeitsweg, eine aktivere Freizeit und eine Nachhaltige Mobilität.
Desweiteren können Lastenfahrräder in Unternehmen als Firmenfahrzeug verwendet werden. Hier gibt es breite Nutzungsmöglichkeiten, zum Beispiel für Handwerker die Ihren Mitarbeitern in der Stadt die lästige Parkplatzsuche erleichtern wollen, Hausmeister die Ihre verschiedenen Objekte mit einigen Werkzeugen anfahren möchten oder kleinere Unternehmen die regionale Lieferungen selbst übernehmen möchten. Die Nutzungsmöglichkeiten sind nahezu unendlich!
Der E-Lastenrad Markt entwickelt sich in den letzten Jahren rasant und verbreitert sein Angebot in alle Richtungen. Inzwischen gibt es von fast jedem Hersteller ein Lastenrad, egal ob Long John oder Longtail. Unsere Erfahrung der letzten Jahre zeigt: Nicht jeder Fahrradhersteller kann einfach so ein Lastenrad entwickeln, welches den Anforderungen aus dem Alltag entspricht und ein überzeugendes Fahrverhalten bietet. Daher haben wir unser Sortiment verschlankt und uns ausschließlich auf vier Lastenradmarken spezialisiert, die den Markt bestens kennen und immer wieder mit Innovationen voran gehen.
Die Zukunftsperspektiven für Lastenfahrräder sind divers. Es wird in den nächsten Jahren speziell in Ballungszentren und der Innenstadt mehr und mehr an Bedeutung gewinnen, allerdings genauso auch in Vorstädten mit kurzen Wegen im Alltag.
Auch der Gewerbebereich wird in den nächsten Jahren zunehmen und speziell die letzte Meile wird hier voll in den Fokus rücken. Zusätzlich wird für Handwerker die Parkplatzthematik, sowie Führerscheinlose Auszubildende zunehmend ein Problem und auch hier bietet das Lastenfahrrad eine entsprechende Lösung.
Lastenfahrräder gibt es schon lange, wir hatten sie nur eine Zeitlang vergessen. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts begann der Lastenradbau mit der Konstruktion von Fahrrädern, die durch drei Räder kippsicher waren und sich durch eine große Ladefläche hervorragend zum Transport von schweren Waren eigneten. Später kamen Kurierräder hinzu und Bäckerräder zur Auslieferung von Lebensmitteln. Der Siegeszug des Verbrennungsmotors drängte das Fahrrad wieder zurück in die Rolle, aus der es einst gekommen war: in die eines Sportgerätes, wie früher das Hochrad.
Jetzt kehrt das Lastenrad zurück. Ob nachhaltige Lebensführung, Fitness oder Kostenersparnis, gute Gründe für ein Transportrad gibt es viele. Kein Wunder, dass immer mehr Menschen das Auto stehen lassen und auf ein Lastenrad umsteigen. Sie bewegen heute nicht nur Waren, sondern auch große und kleine Menschen, Einkäufe und alles, was du sonst noch so von A nach B transportieren möchtest. Ein schönes Beispiel sind die Cargobikes von Riese & Müller oder Tern. Ganz ohne Verbrennungsmotor, aber mit einem abgasfreien Elektroantrieb.
Lastenfahrräder ohne E-Antrieb sind schon ein gutes Stück günstiger zu bekommen als die elektrifizierten „Geschwister“. Der E-Antrieb kostet in der Regel alleine zwischen 2000-3000€ Aufpreis. Die Anforderungen an Bremsen, Beleuchtung und weitere Technik sind aber natürlich genauso hoch wie bei einem E-Bike. Daher sind gute „Bio“-Lastenräder wie das Muli Muskel ab ca. 2800€ erhältlich.
Eine generelle Aussage ist hier wie immer schwierig zu treffen. Unserer Erfahrung nach liegt für ein Long-John Lastenrad die Grenze bei 5000€. E-Lastenfahrräder die unter dieser Preisgrenze liegen, machen in der Regel große Abstriche bei der Ausstattung des Rades. Abgesehen vom E-Antrieb sollte speziell bei Bremsen, Beleuchtung und Schaltung genau hingeschaut werden.
Hier ein Auszug aus einem Artikel der SAZ-Bike, der die Notwendigkeit von guter Ausstattung bestätigt: „Viele renommierte Bremsenhersteller geben in ihrer Konformitätserklärung das Bremssystem zunächst nur für eine zulässige Gesamtmasse von 120 Kilogramm frei“
Bei Lastenrädern wird das Gewicht von 120kg mit Fahrer und Zuladung regelmäig überschritten. Daher empfiehlt sich ein genauer Blick auf den Hersteller der Bremsanlage. Inzwischen hat zum Beispiel Magura mit der CME-Bremse eine spezielle Cargobike-Bremse entwickelt die Urban Arrow oder Riese & Müller häufig verbaut.
Es gibt unserer Meinung nach nicht „das“ beste Lastenrad. Es gibt nur das beste Lastenrad für den jeweiligen Einsatzbereich. Hier spielt der Haupteinsatzbereich eine Rolle, gewünschte Sitzposition, Ansprüche an Sicherheit, Ansprüche an Komfort und Anforderungen an Geländetauglichkeit für Offroad Fahrten. Ein paar Beispiele:
Alltäglicher Kindertransport bei jedem Wetter und hauptsächlich in der Stadt auf festem Untergrund. Hier kommen gleich als erstes das Urban Arrow FamilyNext und das Riese & Müller Packster70 in den Sinn.
Wünscht man es sich ein bisschen komfortabler und Geländetauglicher sticht das Riese & Müller Load4 60 oder Load4 75 durch seine Vollfederung und die optionale Stollenbereifung hervor. Das Rad ist ein absoluter Allrounder!
Darf es ein wenig kompakter sein, aber auch bis zu zwei Kinder mit reinpassen? Dann gibt es die Möglichkeit mit Muli ST und Riese & Müller Carrie ein Kompaktes Raumwunder zu erleben. Durch die klappbaren Boxen nehmen die beiden Räder wenig Platz in der Garage weg, sind leicht und bieten gleichzeitig genug Platz um zwei Kinder oder einen Mittelgroßen Hund zu transportieren.
Lass dich beraten und entdecke, welches Lastenrad zu deinem Alltag passt!
Wichtiger Hinweis: Wir sind vom 23.12.2024 – 06.01.2025 im Betriebsurlaub!
Ab dem 07.01 sind wir wieder wie gewohnt für Sie da!
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